
09.02.2012, 11:20 Uhr | mb (CF)
Ein Insektenstich ist im Sommer keine Seltenheit. Ob Mücken, Zecken, Wespen oder Bienen – es gibt viele Tiere, die auch Menschen stechen. Der erste Schmerz ist meist weniger schlimm, doch Schwellungen und Juckreiz können oft tagelang andauern. Bevor Sie beim nächsten Stich zu Arzneien greifen, können Sie auch zunächst versuchen, mit einem Hausmittel die Folgen zu lindern.
Viele Menschen leiden nach einem Insektenstich unter starkem Juckreiz. Damit dieser Ihnen nachts nicht den Schlaf raubt, können Sie das eine oder andere Hausmittel anwenden. Zwiebelsaft, Zitronensaft oder auch Essig mit Salz helfen gegen das lästige Jucken. Ebenso können Sie frische Kohlblätter zerdrücken und die gereizte Stelle mit dem Saft einreiben. Eiswürfel eignen sich zum Kühlen und sind vor allem bei Stichen im Mund oder auf den Lippen sehr effektiv.
Viele Menschen leiden nach einem Insektenstich unter starkem Juckreiz. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Auch bei Schwellungen, die nach einem Insektenstich auftreten, können Hausmittel helfen. Kühlende Eiswürfel oder kalte Tücher sorgen für eine erste Linderung und lassen die Schwellung abklingen. Auch ein Gemisch aus einem Teelöffel Tonerde, Wasser und drei Tropfen Pfefferminzöl kann sowohl das Jucken als auch die Schwellung lindern. Um Entzündungen vorzubeugen, ist es auch möglich, die Einstichstelle mit einem Tropfen heißem Wachs zu bedecken. Wenn Sie neben der Schwellung jedoch auch Atemnot und Schwindelgefühle bekommen, kann dies auf einen anaphylaktischen Schock hinweisen. Dann sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.
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