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Skigebiet Weißsee: Ursprung des Snowboards

17.11.2012, 12:27 Uhr | Sabine Metzger

Snowboarder im Skigebiet Weißsee. (Quelle: SRT /Sochor)

Ein Boarder in seinem Element. Und das an dem Ort, an dem das Snowboard erfunden wurde. (Quelle: Sochor/SRT )

Der Ursprung des Snowboards - Skigebiet Weißsee

"Hier hat Jack Burton sein erstes Board bauen lassen? Ist ja cool!" Der Student Andi Mühlbacher ist begeistert von der Geschichte des Amerikaners, der ganz Österreich auf der Suche nach einer Skifirma bereiste. Er wollte aus seinem Wellenreitbrett ein schneetaugliches Board zimmern lassen. Das war vor 30 Jahren die Geburtsstunde des Snowboards – ausgerechnet in dem kleinen Ort Uttendorf. Sehen Sie mehr in unserer Foto-Show: Der Ursprung des Snowboards - Skigebiet Weißsee.

Früher und heute: Das Snowboard im Mittelpunkt

Herbert Stadler, der für die Pipes, Rails und Kicker im Lakesidepark im Skigebiet Weißsee oberhalb von Uttendorf sorgt, kennt sich aus in Sachen Historie. Voller Enthusiasmus erzählt er von der langen Tradition, die das Boarden in Uttendorf hat. Denn tatsächlich wissen nur wenige, dass in dem idyllischen Pinzgauer Talort das erste Snowboard für die legendäre amerikanische Sportmarke Burton gebaut wurde. Bis heute bevölkern regelmäßig amerikanische Scouts Uttendorf und das Weißsee-Skigebiet, um über die Designs der Boards zu entscheiden. "Leider kann man da nichts anschauen", finden die Boarder, die gerne mal einen Blick in die Schmiede der Boards geworfen hätten. Aber vielleicht kommt das ja noch.

Paradies für Freerider

In 13 Kehren schlängelt sich die Bergstraße von Uttendorf durchs Stubachtal hinauf. Almwiesen und Bergwälder geben immer wieder den Blick frei hinunter in den weiten, sonnigen Pinzgau und hinauf zu schneebedeckten Gipfeln jenseits der Dreitausendmetermarke. Auf der kleinen Hochalm am Enzingerboden tauscht man das Auto oder den Skibus gegen die Gondelbahn und schaukelt über Zirben- und Lärchenwälder über die Mittelstation Grünsee - übrigens mit neuem Kinderland - weiter zur Bergstation auf 2300 Meter Höhe. Unterhalb liegt der tief verschneite Weißsee mit seiner mächtigen Staumauer. Das Zentrum der weiten baumfreien Schneefläche bildet das Berghotel Rudolfshütte.

Die Atmosphäre ist entspannt. In langsamen, rhythmischen Bewegungen spurt eine Gruppe Skitourengeher über den glitzernden Schnee Richtung Stubacher Sonnblick. Ein Freerider findet sein Abfahrtsglück im unberührten Tiefschnee, Skizwerge tummeln sich am Hüttenhang vor der Rudolfshütte, sprungsüchtige Boarder und Skifahrer im Lakesidepark. Es gibt keine Warteschlangen am Lift, kein hektisches Geschiebe an der Gondelbahn. Überschaubare 23 Pistenkilometer locken mit überwiegend mittelschweren Abfahrten. Dazu kommen ausgewiesene Skirouten und jede Menge Tiefschneevarianten direkt neben der Piste.

Tourengeher genießen kurze Aufstiege und lange Abfahrten

Besonders im Spätwinter sind ebenso viele Tourengeher in Richtung Stubacher Sonnblick und Granatspitze unterwegs wie Skifahrer auf der Piste. Könner steigen mit Tourenski auf und fahren auf Traumabfahrten hinunter nach Kals in Osttirol oder Heiligenblut am Großglockner in Kärnten. Von "kurzen Aufstiegen und langen Abfahrten" schwärmt eine sportliche Mittfünfzigerin.

Wellness auf 2300 Meter Höhe

Abends kehrt im Berghotel Rudolfshütte, dem ehemaligen Ausbildungszentrum des Alpenvereins, Ruhe ein. Vor einigen Jahren kaufte der Hotelier Wilfried Holleis aus Zell am See die Hütte und baute sie zu einem komfortablen Dreisterne-Berghotel mit viel Charme, Spielmöglichkeiten für Kinder und Wellnessbereich um. An der Kletterwand gibt ein athletischer Bergführer seinen Schülern Tipps. Vom Erdgeschoss bis zum dritten Stock zieht sich eine mit Hacken, Griffen und Tritten überzogene Steinwand - für jeden einsehbar, begehbar nur für Geübte. Kinder finden im Hallenbad, beim Tischfußball, Tischtennis und Billard schnell Freunde. Währenddessen genießen die Eltern durch die Fensterfront von der Saunaliege aus den Blick auf den Stubacher Sonnblick.´

Weitere Informationen:

Informieren: Touristinformation, Dorfbachstr. 27, A-5723 Uttendorf/Weißsee, Tel. 0043/6563/82790, www.uttendorf.com;
Skigebiet Uttendorf/Weißsee: Weißsee Gletscherwelt GmbH, Stubach 90, A-5723 Uttendorf, Tel. 0043/6563/201500, www.weissee.at; 23 Abfahrtskilometer mit fünf Kilometer blauen, 16 Kilometer roten und zwei Kilometer schwarzen Pisten, Tagespass für Erwachsene 27 bis 30 Euro, zwei Kinder unter 12 Jahren fahren in Begleitung der Eltern kostenlos, Skibetrieb vom 14. Dezember bis 28. April;
Wohnen: Berghotel Rudolfshütte, Stubach 82, A-5723 Uttendorf, Tel. 0043/6563/8221, www.alpinzentrum-rudolfshuette.at. Eine Übernachtung inklusive Halbpension, Sauna- und Schwimmbadbenutzung und Skipass kostet ab 70 Euro pro Person im Doppelzimmer bzw. ab 75 Euro pro Person im Familienzimmer. Kinder bis zwölf Jahre übernachten gratis im Familienzimmer und bekommen den Skipass kostenlos; "Vorteils-Wochen - Wir schenken Ihnen eine Nacht": Vom 14. bis 21. Dezember, 12. Januar bis 2. Februar 2013 und 6. bis 28. April kosten sieben Übernachtungen mit Halbpension, Siebentagskipass Weißsee Gletscherwelt ab 389 Euro pro Person im Doppelzimmer, 419 Euro im Familienzimmer.
Übernachtung in Uttendorf: Eine Übernachtung im Viersternehotel "Das kleine Salzburger Nationalparkhotel" kostet ab 60 Euro pro Person im Doppelzimmer. Die Pauschale für sieben Übernachtungen mit Halbpension und Fünftageskipass für das Weißsee-Gebiet kostet ab 518 Euro pro Person im Doppelzimmer.

Quelle: srt

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