
17.12.2012, 09:45 Uhr | ks (CF)
Inmitten des beeindruckenden Öztales liegt das Skigebiet Sölden – einer der großen Namen im Wintersportzirkus. Abseits vom Skifahren und Boarden locken die vielen Bars, Diskotheken und Open-Air-Events vor allem junges, sehr aktives Publikum an. Wer nach der Abfahrt noch feiern will, ist hier richtig.
Im Skigebiet Sölden geht es hoch hinaus. Die Area umfasst gleich drei "BIG3", also drei Gipfel über dreitausend Höhenmeter: den Gaislachkogl auf 3.058 Metern mit einer großen Aussichtsplattform, den Tiefenbachkogl auf einer Höhe von 3.250 Metern über Normalnull, von dem aus ein freitragender Felssteg abgeht, und die Schwarze Schneide, die mit einer Höhe von 3.340 Metern der höchste Gipfel Söldens ist. Von dort aus haben sie einen einzigartigen Panoramablick über die Dolomiten. Mit den zwei Gletschern, die das Skigebiet Sölden umfasst, herrscht von Mai bis Oktober Schneesicherheit. Und wenn tatsächlich mal zu wenig weißer Powder flockt, sorgen modernste Beschneiungsanlagen für weiße Pisten.
Überhaupt ist das Skigebiet Sölden technisch auf dem neuesten Stand. 33 Liftanlagen bedienen ganze 150 Pistenkilometer und sorgen für eine stündliche Förderkapazität von 68.000 Personen. Über die Verbindungslifte "Golden Gate to the Glacier" ist das Wintersportgebiet mit den beiden Gletscherskigebieten verbunden, somit können Sie direkt aus dem Ort mit den Skiern zu den Gletscher kommen. Nicht ohne Grund trainiert das US-Abfahrtsteam dort für Wettbewerbe und Weltcups. Als Anfänger und Leicht-Fortgeschrittener fühlen Sie sich vielleicht am Giggijoch am wohlsten. Wenn Sie es anspruchsvoller mögen, empfehlen sich die Pisten am Skiberg Gaislachkogl. Dort gibt es außerdem zahreiche Hänge für jene Wintersportler, die ihre Spuren lieber abseits der präparierten Pisten ziehen. Boarder zieht es in die Snowparks, wo Rails, Cliffs und Co. keine Langeweile aufkommen lassen.
Trotz einiger Familienangebote ist Sölden eher ein Skigebiet für das junge, ausgelassene Publikum. In den zahlreichen Bergrestaurants, Skihütten und Schirmbars neben den Pisten beginnt der Après-Ski meist noch auf dem Berg. Zwischen den Gipfeln der Öztaler Alpen geht es dann bergab, auf manchen Strecken auch nachts mit Beleuchtung, und dann direkt in eine der Bars im Ortskern. Wer nach solch einem Wintersporttag dann noch die Kraft hat, tanzt die Nächte in den Söldener Klubs durch oder feiert bei einem der regelmäßig stattfindenden Open-Air-Events, bei denen nicht selten bekannte DJ-Größen für Stimmung sorgen. Wintersport plus Party – das Skigebiet Sölden bietet beides.
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