
24.01.2012, 17:54 Uhr | cf (CF)
Beim Nymphenfischen angeln Sie mit Nachbildungen von Larven verschiedener Tiergattungen. Welche Insekten Sie dafür verwenden können und wie das Nymphenfischen funktioniert, erfahren Sie in den folgenden Anglertipps.
Zum Nymphenfischen eignen sich die realistischen Nachbildungen verschiedener Wasserinsektenlarven, wie zum Beispiel Eintagsfliegen, Steinfliegen, Bachflohkrebs oder auch ganz normale Mücken. Zum Einsatz kommen diese Köder vor allem in Gewässern, die aufgrund ihrer geringen Tiefe einen guten Einblick in den Fischbestand geben.
Beim Nymphenfischen angeln Sie mit Nachbildungen von Larven verschiedener Tiergattungen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Die Larvenimitationen sprechen besonders Fischarten wie Saibling, Äsche oder auch die Forelle an. Auch Schleien, Karpfen oder Brassen werden mit dieser Methode des Fischfangs an Land gezogen. Damit die Nymphen in den Lebensraum der Zielfische hinabsinken, sind sie in der Regel mit Perlen aus Blei oder Glas oder mit Metalldraht beschwert.
Wählen Sie Gewicht und Größe des Köders immer passend zur jeweiligen Gewässertiefe und der Fischart, die bevorzugt gefangen werden soll. Werfen Sie die Angel mit dem Larvenimitatköder aus und lassen Sie ihn nur knapp unter die Wasseroberfläche sinken. Nun müssen Sie leicht an der Angel zupfen, um einen lebendigen Köder zu simulieren und dadurch die Aufmerksamkeit der Fische auf den Köder zu lenken. Am besten funktioniert das, wenn Sie schon vom Ufer aus einen Fisch gesichtet haben und den Köder in die direkte Nähe auswerfen. Probieren Sie die Technik einfach eine Weile aus, bis sich der gewünschte Erfolg beim Angeln einstellt.
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