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Longboard: Großstadtsurfer unterwegs

12.04.2012, 15:01 Uhr | Max Brodbeck

Longboard - das extralange Skateboard. (Quelle: Madrid Skateboards)

Longboard - das extralange Skateboard. (Quelle: Madrid Skateboards)

Longboard - Großstadtsurfer unterwegs

Mit Skateboards sind inzwischen schon einige Generationen aufgewachsen. Aber in der letzten Zeit sieht man immer häufiger Leute auf einer gestreckten Variante durch die Straßen rollen. Das Longboarden wirkt ein wenig entspannter, lässiger als das Skateboard, der kleinere, agilere Bruder, mit dem viel herumgetrickst wird. Die langen Rollbrett-Varianten vermitteln echtes Surf-Feeling auf Asphalt. Das beweist auch die Foto-Show...

Asphalt statt Wasser

Ein Brett, zwei Achsen, vier Rollen - entstanden sind Skateboards ursprünglich als Surfbretter für die Straße in den 60er Jahren. Wellenreiter überbrückten damit wellenarme Phasen und schafften sich einen Zeitvertreib ‚im Trockenen’. Im Laufe der Jahren entwickelte sich Skateboard fahren zu einem eigenständigen Sport mit Fokus auf Freestyle-Tricks: In der Halfpipe, in Skateparks und an Hindernissen wie Treppen, Geländern und Mauern im urbanen Raum springen Skateboarder und zeigen waghalsige Manöver. Das Longboarden geht eher wieder zurück zu den Wurzeln und hat sich in den letzten Jahren zu einer sehr populären, auf den ersten Blick gemütlicheren Skateboard-Spielart in Anlehnung an das Surfen entwickelt: In den Städten sieht man Jugendliche wie Erwachsene, Frauen wie Männer, Shorts-tragende Studenten genauso wie Anzug-tragende Geschäftsleute auf dem Longboard durch die Straßen rollen. Sicherlich zählen letztere eher zur Ausnahme, denn bei aller Lockerheit - schweißtreibend ist das „Pushen“ (Anschieben) auf Dauer sehr wohl. Aber: das Surf-Feeling auf Asphalt, das genüssliche Dahin-„Cruisen“, ist die Anstrengung allemal wert. Und ist man einmal in Bewegung - schon die erste Kurve auf dem langen Rollbrett fühlt sich an als wäre der Untergrund eine Welle aus Beton.

Antrieb, Lenkung, Bremsen

Auf dem Longboard stehen die Füße quer zur Fahrtrichtung. Je nachdem welches Bein vorne steht, bezeichnet man diese Stellung - Englisch ausgesprochen - als Regular (linkes Bein vorne) oder Goofy (rechtes Bein vorne). Beim Anschieben mit einem Bein bleibt immer das vordere Bein auf dem Brett. Das hintere sorgt für den Vortrieb wie beim Rollerfahren. Das dürfte dem einen oder oder anderen noch aus dem Grundschulalter bekannt sein. Einmal in Schwung lässt sich das Longboard durch Gewichtsverlagerung beziehungsweise Hinunterdrücken oder Anziehen der Zehen steuern. Möglich machen das spezielle, gummigelagerte Achsen. Darüber kippt das Brett je nach Belastung auf die eine oder andere Seite. Je stärker eine Brettkante belastet wird, desto engere Kurven sind möglich. Aber Achtung: Ein Longboard besitzt keine Bremsen. Gebremst wird entweder durch etliche aneinander gereihte Kurven (sehr langer Bremsweg!), durch Nutzung des hinteren (!) Beines als Bremsklotz – ähnlich wie beim Anschieben, nur schleift der „Bremsfuß“ am Boden - oder mit einem Drift. Der bewusst eingeleitete Drift des gesamten Bretts quer zur Fahrtrichtung stellt die anspruchsvollste, souveränste und spektakulärste Bremsvariante dar. Diese sollte man aber ausgiebig und bei langsamerer Geschwindigkeit geübt haben und beherrschen.

Gefälle gefallen

Neuer, glatter Asphalt und leichtes Gefälle - so sieht für einen Longboarder das Himmelreich aus: Wo „normale“ Menschen eine gewöhnliche Straße oder einen Radweg erkennen, sehen Longboarder die optimale Spielwiese für entspannte Runs (aus dem Englischen für: Fahrten) ohne Kraftanstrengung für den Vortrieb. Doch Vorsicht: Skateboards - egal in welcher Länge - gelten im deutschen Straßenverkehrsrecht als Spielzeug und haben auf öffentlichen Straßen daher nichts verloren. Sich darüber hinwegzusetzen oder nicht, das ist jedermanns eigene Angelegenheit, aber mit möglichen Konsequenzen inklusive Bußgeldern muss man dann auch rechnen. Und den Schutz sollte man auch nicht vergessen: Zumindest ein Helm gehört auf den Kopf.

Aller Anfang ist hart

Beim Longboarden ist nicht der Anfang hart, sondern vor allem der Asphalt. Das ändert sich auch bei zunehmender Übung nicht. Nur die Anzahl der schmerzhaften Kontakte mit dem Straßenbelag nimmt ab. Am Anfang also schön vorsichtig herantasten und entspannt den Asphalt reiten.

Weitere Informationen:

Eine der namhaftesten Longboard-Marken: www.sector9.com

Schon seit den Anfängen des Skatens dabei: www.madridskateboards.com

Sammlung sehr unterhaltsamer und auch lehrreicher Videos: www.youtube.com/user/LoadedNewsletter

Longboards von der Firma Arbor aus dem Frankenland: www.arborcollective.eu

Bretter in edler Holzoptik aus einer kleinen Manufaktur in Mainz: www.olsonhekmati.de

Quelle: KGK

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