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Indienrad: Klassikerfahrrad Racer und Roadster

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Indienräder - von der Geschichte inspiriert

22.03.2013, 16:55 Uhr

Rennrad Racer von Indienrad. (Quelle: Indienrad)

Das Rennrad Racer von Indienrad überzeugt mit puristischem Charme - und einem unschlagbaren Preis. (Quelle: Indienrad)

Ein puristisches Rennrad mit Charme und unter 500 Euro

Fahrräder sind heutzutage meist hochtechnisierte Statussymbole, die entweder möglichst schnell oder möglichst leicht oder möglichst robust sein sollen. Doch egal welches Attribut hinter dem Kauf eines bestimmten Fahrrads steckt, meist schlägt sich ein Superlativ im Preis nieder. Für nostalgische Radfahrer mit weniger sportlichem, als vielmehr gemütlichem Anspruch, sind die zwei Fahrradmodelle des Indienrads die Lösung: Sie bekommen für wenig Geld ein Stadt- oder Rennrad mit puristischem Design, Charme und Komfort. Und so sieht indische Gelassenheit aus: Foto-Show zu den Indienrädern Racer und Roadster.

Der Mann hinter dem Indienrad

Mit offenen Augen durch die Welt zu gehen gehört zu seinem Beruf, denn Inspirationen findet Nikolaus Hartl an jeder Ecke, vom Sonnenschirm im Urlaub bis hin zu einem Klorollenhalter im Hotel. Als der Industrie- und Produktdesigner aus beruflichen Gründen nach Indien fährt, sitzt er zum ersten Mal auf einem Roadster und ist begeistert. „Ich habe mir gleich einen mit nach Deutschland genommen und dann, wie es eben so ist, erst für Freunde, dann für Freunde von Freunden, und dann der erste Container.“

Das Fahrrad, das vor über einem Jahrhundert in Indien eingeführt und dort unverändert hergestellt wurde, wird zur zündenden Designidee. Hartl baut seinen importierten Roadster auseinander, denkt das Fahrrad neu und macht es fit für das 21ste Jahrhundert. Der Roadster 2.0 ist optisch und technisch verbessert, die Rahmengeometrie ist fahrfreundlicher geworden und durch eine bessere Übersetzung ist der neue Roadster wesentlich kraftsparender zu fahren.

Indienrad Racer: Hommage an die Pioniere der Tour de France

Die konsequente Weiterentwicklung des Roadsters war die Entwicklung des Indienrad Racers, mit dem sich Hartl den Wunschtraum eines eigenen, von der Tour de France inspirierten Rennraddesigns erfüllte. Mit dem leichten, wendigen Racer sieht man auf den Touren durch den Großstadtdschungel nicht nur gut aus, das Fahrrad hat noch dazu Geschichte. Mit Velos seiner Bauart fuhren legendäre Fahrradhelden schon vor über 100 Jahren die anspruchsvollsten Strecken der Tour de France. Diese Geschichte zu zitieren erfüllt Hartl mit Stolz und das sieht man den Fahrrädern an.

Der Racer kommt mit der für früher typischen Rennlenkerform mit einem eleganten Schwung daher (anno dazumal der sogenannte Randonneur Lenker), passend zum Retrostil sind Sattel und Lenkerband aus gegerbtem Rindsleder angefertigt und die Bereifung cremefarben gehalten. Der schlanke schlichte Stahlrahmen wird durch die ungewöhnliche Zweigangschaltung ergänzt, die Sturmey Archer Duomatic S2Cm: Damals ermöglichte sie das Meistern von Bergetappen, heute versorgt sie den Racer nach einer kompletten Überarbeitung 2010 um einen zweiten Gang. Per Rücktritt der Pedalkurbel kann hoch- beziehungsweise runter geschaltet werden, ohne Schalter und ohne Kabel. Das Schaltgetriebe sitzt in der Hinterradnabe, die mit einer Rücktrittbremse ausgestattet ist.

Der Racer ist in Rahmengröße M in nachtschwarz, in L in blütenweiß für 449 Euro im Onlineshop von Indienrad zu erhalten.

Indienrad Roadster 2.0: Radfahren mit indischer Gelassenheit

Zwar wurde das indische Traditionsrad ursprünglich von Engländern entwickelt, doch Bestand hat es nur noch in indischen Kulturkreisen, wo es bis heute millionenfach das Straßenbild prägt - daher wird es auch liebevoll "Bike des Maharadschas" genannt. Seit 1956 stellt eine indische Manufaktur im Familienbetrieb den Klassiker her - mit der Garantie, unverfälschte Einzelteile (meist handgefertigt) für das Originalrad zu liefern. Schließlich zeichnet das den Roadster aus: die Idee eines nostalgischen, puristischen Fahrrads, das mit Charme und seiner Reduziertheit dazu beitragen will, dem Alltag und der Hektik zu entkommen.

Das minimalistische Design aus vergangenen Epochen - klar und elegant gebogener Lenker und Rahmen, ein Büffelleder-Sattel aus den Jahren 1898 bis 1930 mit verchromtem Untergestell und typischen Nasenfedern - sowie der einfache Rad-Aufbau machen den Roadster zu einem unkomplizierten Begleiter im Alltag, auf dem es sich entspannt fortbewegen lässt: „Man sitzt aufrecht, fährt gemächlich und sieht einfach mehr von seiner Umwelt. Man kommt definitiv glücklicher an - wenn auch 10 Minuten später.“ Hartl will damit ein Stück indische Gelassenheit in die schnelllebigen westlichen Großstädte bringen - allerdings vorwiegend auf geraden Strecken, da der Roadster nur einen Gang hat.

Dass das Fahrrad nicht den heutigen technischen Standards und den strengen europäischen Normen entspricht, ist aufgrund der originalen Bauart nur logisch. Auch das Bremsverhalten der englischen Patentbremse ist nicht mit den modernen Bremsanlagen zu vergleichen, ein längerer Bremsweg sollte also einkalkuliert werden. Der Roadster 2.0 kostet in Damen- und in Herrenversion (beide nachtschwarz mit weißer Bereifung) nur 199 Euro.

Weitere Informationen

Die Räder werden vormontiert geliefert, es sind lediglich noch Lenker, Vorderrad, Sattel und Pedale anzubauen sowie die Vorderradbremse einzuhängen (Anleitung zur Endmontage auf der Homepage www.indienrad.de).

Genauso wie viele Mountainbikes und Rennräder entsprechen Racer und Roadster nicht der geltenden StVZO. Durch den Anbau von Vorder- und Rücklicht und Reflektoren kann das jedoch erreicht werden.

Quelle: trax.de

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