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Gletscher-Skigebiete Österreich: Skifahren von Sölden bis Stubaital

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Gletscher-Skifahren: Und welcher Gletscher-Typ sind Sie?

23.09.2013, 16:12 Uhr | Hanna Engler

Skifahrer auf dem Pitztaler Gletscher. (Quelle: Pitztaler Gletscherbahn)

Da oben ist das neue Café! Das höchste Bergrestaurant Österreichs und die höchste Seilbahn bietet natürlich auch den höchsten Skigenuss in Österreich - Pitztal, das Superlativ. (Quelle: Pitztaler Gletscherbahn)

Das zeichnet die fünf Tiroler Gletscher aus

Warum man auf einem Gletscher Skifahren gehen sollte? Dafür gibt es einige gute Gründe (bestimmt auch ein paar dagegen), doch der wichtigste ist der Schnee: Die beachtliche Höhe im Gletscher-Skigebiet reduziert die künstliche Beschneiung auf ein Minimum, oft ist sie nur für Talabfahrten nötig. So können Wintersportler fast ausschließlich frischen, pulvrigen Naturschnee genießen - was gibt es Schöneres? Dazu winken in der Vor- und Nachsaison, in denen andere Skigebiete noch nicht geöffnet oder schon wieder geschlossen haben, leere Pisten, unbefahrener Schnee und oft günstigere Preise. Im deutschlandnahen Tirol warten gleich fünf Gletscher - wir geben Ihnen Tipps, welcher der richtige für Sie ist. Vielleicht helfen Ihnen auch die Bilder der Gletscher-Skigebiete im Pitztal, Kaunertal, Stubaital, in Sölden und in Hintertux aus unserer Foto-Show. Mögen Sie es beim Skifahren lieber ruhig oder brauchen Sie Abwechslung und viele Pistenkilometer? Sagen Sie es uns in der Umfrage oben rechts!

Pitztaler Gletscher: Österreichs höchste Skiabfahrt

Der Superlativ unter den fünf Tiroler Gletschern: Seit Oktober 2012 gibt es auf dem Pitztaler Gletscher Österreichs höchste Seilbahn, die beheizte Achter-Gondel Wildspitzbahn, die hinauf zu Österreichs höchsten Bergcafé führt, dem Café 3440. Von dort aus kann man folgerichtig Österreichs höchste Skiabfahrt ab einer Höhe von - erschließt sich auch leicht aus dem Namen des Cafés - 3440 Metern genießen. Dazu kommen noch der höchste Pfosten einer Seilbahn (über 60 Meter hoch), das höchste W-Lan und natürlich die höchste Aussicht - mehr Höhe geht einfach nicht! Und das sieht man, wenn man vom Gipfelcafé hinunterblickt oder noch ein paar Meter höher von einer Aussichtsplattform über die Tiroler Gletscherwelt schaut.

Nicht nur Sandwiches, Kuchen und die Kaffee-Spezialitäten in dem halb über die Bergkuppe gebauten Café 3440 und die weite Aussicht sind verlockend, auch die Pisten sind einen Besuch im Pitztal wert: Sie sind breit, wenig steil und aufgrund der Höhe fährt man fast immer auf Naturschnee. Zwar stehen auch drei Speicherseen für die künstliche Beschneiung zur Verfügung, doch das natürliche Weiß fährt sich weicher und verzeiht mehr Fehler.

Pistenkilometer: 37 (68 insgesamt zusammen mit direkt angeschlossenem Winterskigebiet Rifflsee), 41 Varianten-Kilometer (im freien Skigelände; nicht präpariert)

Höhe: 1680 bis 3440 Meter (Schneesicherheit von Mitte September bis Mai)

Preise: 3-Tages-Skipass Erwachsene 116 Euro, Kinder 69 Euro (unter 10 Jahren frei); 6-Tages-Skipass 200 Euro, Kinder 120 Euro

Wintersportgebiet in der Nähe: Hochzeiger (54 Pistenkilometer; 1450 Meter bis 2450 Meter)

Kaunertaler Gletscher: das ursprüngliche, kleine Boarder-Revier

Er ist der jüngste der fünf Brüder, weit hinten im Inntal versteckt: der Kaunertaler Gletscher. Die erste Straße, die das Tal erschloss, ist damals wie heute eine der sehenswertesten Attraktionen in Tirol, und entschädigt vollends dafür, dass es keine Übernachtungsmöglichkeiten direkt an den Gondeln gibt - Skifahrer und Snowboarder also immer auf den Skibus oder das eigene Auto angewiesen sind. Die Kaunertaler Gletscherstraße führt vom Talort Teichen bis hoch zum Gletscherrestaurant auf 2750 Meter und überwindet dabei 26 Kilometer Länge und fast 1500 Höhemeter. Insgesamt 29 Kehren macht die Straße, und hinter jeder verbirgt sich eine neue Schönheit vom Gepatschstausee bis zu den roten Felsen. Mindestens eine halbe Stunde fährt man, bis man an der ersten Gondelstation (Ochsenalm) auf 2150 Metern ankommt. Die Straße kostet zwar Maut (22 Euro für einen Pkw), aber die lohnt sich! Im Skipass ist die Benutzung natürlich enthalten.

Der Kaunertaler Gletscher ist nicht nur der jüngste, er ist auch der ursprünglichste: kein großes Zentrum, kein verschachteltes Tal, keine großen Touristen-Komplexe, Bars, Sportshops, Sterne-Hotels - alles Fehlanzeige. In Weiler, dem Dorf direkt unterhalb der Panoramastraße, kommen auf etwa 630 Einwohner 1600 Gästebetten, die fast gänzlich von Privatleuten angeboten werden. Den natürlichen, fast bäuerlichen Charme genießen nicht nur Skifahrer, denen nicht allzu viele, dafür breite Pisten genügen, um in Ruhe und ohne Aprés-Ski-Musik ihre Schwünge zu ziehen.

Aber vor allem Snowboarder haben das Kaunertal für sich entdeckt: Der Snowpark ist ein beliebter Treffpunkt der Szene, das jährliche Opening schon lange ein Klassiker. Am 01. und 02. Februar 2013 findet ein besonderes Event statt: Bei Street vs. Snow werden sich Snowboarder auch außerhalb der schneebedeckten Hänge beweisen. Und müssen die Lifte mal für einen Nachmittag gesperrt werden, bauen sich die Boarder an der Talstation selbst einen Kicker aus Schnee und was sonst noch in der Gegend rumsteht...

Pistenkilometer: 38, 36 Varianten-Kilometer (im freien Skigelände; nicht präpariert)

Höhe: 2150 bis 3108 Meter (Schneesicherheit von Oktober bis Juni)

Preise: 3-Tages-Skipass Erwachsene 124 Euro, Kinder 56 Euro (unter 14 Jahren frei); 6-Tages-Skipass 215 Euro, Kinder 97 Euro 

Wintersportgebiet in der Nähe: Fendels mit 16 Pistenkilometern; sehr klein, aber ein Geheimtipp für sehr gute Skifahrer (anspruchsvolle Pisten). 

Zweiländerskigebiete - Skifahren (fast) ohne Grenzen

Sölden/Ötztal: der luxuriöse Partyort mit ordentlich Kilometern

Bekannt als Partyort schlechthin, und das stimmt auch. Man merkt es im Ort, man sieht es auf der Piste: Bars, Hütten, Shops, moderne (und luxuriöse) Hotels. Hier kommt nicht nur die High-End-Class gerne hin, sondern auch Fans des Après-Ski. Dazu kommen Berg-Events wie das Electric Mountain Festival und das Hannibal-Spektakel am Ende der Saison. Aber damit hört es noch lange nicht auf! Es hat einen Grund, warum Sölden so beliebt ist: Die Ötztaler Gletscherwelt zusammen mit dem Skiparadies bietet 150 Pistenkilometer Skispaß - und das aufgrund der erschlossenen Höhe von Hochsölden auf etwa 2200 Meter bis hinauf auf 3340 Meter fast ausschließlich auf butterweichem Naturschnee. Bei einem Besuch Anfang November war mehr Tiefschnee als Piste zu sehen - ein herrliches Fahrgefühl trotz Nebel!

Für die Schneegarantie schon im frühen Herbst sorgt allerdings ein über dem Skigebiet liegender Stausee (so wird keine Energie für die Pumpleistung des Wasser verbraucht). Überhaupt ist Wasser ein großes Thema: Neben dem Gletscher gibt es die große Therme Aqua Dom und natürlich den noch jungen Outdoor-Park Area 47. Im Sommer ist Rafting angesagt. Doch zurück zum Lieblingszustand der Skifahrer, zum Schnee: Zwei Gletscher, durch einen Tunnel verbunden, stehen für den Wintersport zur Verfügung - der Tiefenbachgletscher mit eher leichten Pisten und der Rettenbachgletscher mit schwereren Routen und der Weltcup-Strecke. Die Gondel zwischen der Tal- und der Bergstation kommt ohne Stützen aus, so dass sie auch bei hohen Windgeschwindigkeiten noch fährt. Als Sahnehäubchen hat Sölden als einziges Skigebiet in Österreich drei Dreitausender-Gipfel (die "Big Three"), die liftmäßig erschlossen und damit befahrbar sind - und zu bestaunen.

Pistenkilometer: 37 (150 insgesamt mit dem direkt verbundenen Wintersportgebiet Ötztaler Skiparadies ab 1350 Meter), Freeride-Gelände am Gaislachkogl (im freien Skigelände, nicht präpariert)

Höhe: 2670 bis 3340 Meter (Schneesicherheit von Oktober bis Mai)

Preise: 3-Tages-Skipass Erwachsene ab 92 Euro, Kinder ab 53,50 Euro (Jahrgang 98-04)/ab 69 Euro (Jahrgang 93-97); 6-Tages-Skipass Erwachsene ab 161,50 Euro, Kinder ab 85 Euro (Jahrgang 98-04)/ab 120 Euro (Jahrgang 93-97)

Wintersportgebiet in der Nähe: Obergurgl-Hochgurgl (110 Pistenkilometer)

Stubaier Gletscher: das größte Gletscherskigebiet Österreichs

Der Pitztaler Gletscher besitzt zwar das höchste Café, das höchste Bergrestaurant mit kompletter Bewirtung bietet allerdings der Stubaier Gletscher, zudem von der Gipfelplattform "Top of Tyrol" auf 3210 Metern einen 360-Grad-Rundblick über die Gletscherwelt bis hin zu den Dolomiten. Das riesige Gletscherskigebiet ist das größte Österreichs - und vereint neben der Größe zwei unterschiedliche Pluspunkte in sich: Familienfreundlichkeit und Powder-Spaß.

Schon lange gilt das gemütliche Tal als das familienfreundlichste Revier - und wurde 2012 als solches bereits zum dritten Mal vom ADAC SkiGuide ausgezeichnet. Kein Wunder - das BIG Family Skicamp mit Kinderbetreuung, sechs Skischulen, spezielle Kinderskipasspreise und die größte Rodelbahn Tirols mit vier beleuchteten Bahnen sprechen für sich. Neben Familien kommen aber auch Freeride-Fans voll auf ihre Kosten: Im kommenden Winter wartet das neue Powder Departement Stubaier Gletscher mit elf ausgewiesenen Freeride-Strecken sowie dem Checkpoint am Eisgrat zur Überprüfung von Lawinen-Geräten, im Freeridecenter werden Sicherheitstrainings angeboten und die nötige Ausrüstung steht zum Verleih. Eine Strecke führt sogar bis rüber nach Sölden im Ötztal! Dazu stehen im Snowpark Moreboards Stubai Zoo am Sonnenhang Gaisskarferner eine Vielzahl an Lines für Freeski- oder Snowboard-Anfänger und Profis zur Verfügung.

Pistenkilometer: 110, rund 21 Varianten-Kilometer (im freien Skigelände; nicht präpariert)

Höhe: 1750 bis 3210 Meter (Schneesicherheit von Oktober bis Juni)

Preise: 3-Tages-Skipass Erwachsene 116,50 Euro, Kinder 58,30 Euro (unter 10 Jahren frei); 6-Tages-Skipass 193 Euro, Kinder 96,50 Euro

Wintersportgebiet in der Nähe: Schlick 2000 (25 Pistenkilometer), Serles in Mieders, 11er Lifte in Neustift

Hintertuxer Gletscher: Österreichs einziges Ganzjahresskigebiet

Der Hintertuxer Gletscher ist Österreichs einziges Skigebiet, das 365 Tage im Jahr geöffnet ist - und das auf 86 Pistenkilometern, in Kombination mit der durch einen Gratis-Skibus angebundenen Ski-& Gletscherwelt Zillertal 3000 sogar auf gewaltigen 245 Pistenkilometern. In denen findet sich - neben den Pisten in jedem Schwierigkeitsgrad - eine ganze Menge Action: Österreichs steilste Piste (die Harakiri mit 78% Gefälle), unberührte Tiefschneehänge, zwei Parks für Freeskier und Snowboarder, 68 Kilometer Winterwanderwege, 28 Kilometer Langlaufloipen und drei beleuchtete Naturrodelbahnen. Dazu kommt ein Rundum-Panoramablick von 3250 Metern auf die Zugspitze, den Großglockner und die Dolomiten. Besonders sehenswert ist auch die begehbare Gletscherwelt: Im Natur Eis Palast können Urlauber die Faszination des Ewigen Eises hautnah erleben.

Hintertux hält also Erlebnisse nicht nur für den Skifahrer, sondern für jeden Wintersportler bereit - zum Beispiel die Gletscherrunde, eine Tour durch die komplette Ski- & Gletscherwelt Zillertal 3000. An einem Tag können ausdauernde Wintersportler dabei 15.000 Höhenmeter und 72 Abfahrtskilometer auf blauen, roten und schwarzen Pisten zurücklegen. Als Highlight wartet die sieben Kilometer lange Talabfahrt „Schwarze Pfanne“ zurück in das Ortszentrum von Hintertux.

Pistenkilometer: 86 (245 zusammen mit direkt angeschlossenem Winterskigebiet Tux-Finkenberg, der Ski- und Gletscherwelt Zillertal 3000)

Höhe: 1500 bis 3250 Meter (Schneesicherheit von Oktober bis Mai)

Preise: 3-Tages-Skipass Erwachsene 124 Euro, Kinder 56 Euro (unter 14 Jahren frei); 6-Tages-Skipass 215 Euro, Kinder 97 Euro.

Wintersportgebiet in der Nähe: Mayrhofen-Hippach (159 Pistenkilometer)

Weitere Informationen

Informationen zu allen fünf Gletschern: www.tirolergletscher.com

Anreise: Die Deutsche Bahn hat spezielle Skifahrer-Angebote zur bequemen und vor allem umweltfreundlichen Anreise nach Tirol.

Quelle: trax.de

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