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Fleecejacken: der Stoff für Outdoor-Sport und Alltag

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Fleecejacken: facettenreiche Fleece-Stoffe!

13.11.2012, 14:33 Uhr | SK

Moderne Fleecejacke von Vaude. (Quelle: Vaude)

Fleece ist schon längst nicht mehr altmodisch: Moderne Fleecejacken sind funktionell und haben auch optisch Klasse. (Quelle: Vaude)

Deshalb ist Fleece wieder in

In den 80er Jahren galt Fleece als das ultimative Funktionsmaterial. Anfangs ein teures Markenprodukt für alpine Insider und Wassersportler, setzte es sich mehr und mehr in fast allen Outdoorsportarten und auch im Alltag durch. Fleece ist leicht, wärmt gut, trocknet sehr schnell und ist robust. Doch dann wurde der Fleece-Pulli zum Massenprodukt. Und prompt wandte sich die Outdoor-Gemeinde naserümpfend ab und der neuen „Queen of Wärmelage“ zu: der synthetischen Isolierung oder der ultraleichten Daune. Dabei ist Fleece extrem vielfältig und viel besser als sein Ruf - was auch die Foto-Show: Fleecejacken und -stoffe für Outdoorer zeigt.

Fleece - vom Faserpelz zum Kuschelstoff

Die Vorläufer von Fleece hießen noch "Faserpelz" und hatten den leicht schmuddeligen, zottigen Touch eines echten Schafspelzes. Vor allem Fischer und Segler schätzten das hochflorige Kunstfasergestrick als Wärmelage unter dem wasserdichten Ölzeug. Dieser Urvater des modernen Fleeces war aber recht steif, kratzig und schwer. Sportlich aktiv wollte man in diesen "Bärenfellen" nicht sein. Dann kam die amerikanische Strickerei Malden Mills und brachte unter dem Markennamen "Polartec" hochwertige Fleece in verschiedenen Gewichtsklassen (Polartec 100, 200 und 300) auf den Markt, die die warmen Kuschelstoffe plötzlich auf den gesamten Outdoor-Bekleidungsbereich ausdehnte.

Es folgte ein wahrer Fleece-Boom in den 80er und 90er Jahren, angeführt von Markenherstellern wie Polartec aus USA, Pontetorto aus Italien oder dem Schweizer Hersteller Eschler, die aus dem reinen Sportprodukt ein attraktives und funktionelles Material mit vielfältigem Einsatzbereich machten. 

Durchtrennte Schlaufen: zottig bis samtig

Das Prinzip ist immer gleich: In ein Gestrick (aus Polyester, Polyestergemisch oder Wolle) werden lose Schlaufen eingearbeitet – ähnlich wie beim Frottee von Handtüchern. Diese werden im nächsten Arbeitsschritt aufgeschnitten und mechanisch angeraut. Je nach verwendeten Ausgangsmaterialien und Techniken beim Aufrauen wird das Fleece samtig, zottig oder lammfell-artig – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. 

Durch dünn und dick mit Fleece-Stoffen

Von körpernahen, butterweichen dünnen Stoffen bis zu High-Loft-Fleecen, die deutliche Ähnlichkeit mit "Fozzie Bear" von der Muppet Show haben, ist alles geboten: Für Menschen, denen schnell zu warm wird, ebenso wie für verfrorene Typen, denen es nicht dick und wärmend genug sein kann. Grundsätzlich gilt: je dicker, desto wärmer. Lufteinschlüsse im Material und deren sogenanntes "Wärmerückhaltevermögen" bestimmen den Wärmegrad von Fleece. Ein eher locker gestricktes Fleece lässt mehr Feuchtigkeitstransport zu und mehr Wind durch, ist aber in der Regel leichter und kleiner zu packen als schwergewichtige Materialtypen.

Etliche neuere Fleece-Stoffe haben eine robuste Oberfläche, die eher an eine Softshell erinnert als an ein Fleece: sogenannte "Hardface"-Materialien oder auch "Hard Fleece". Ihr Vorteil ist: Sie rutschen wesentlich besser unter eine Regenjacke und verhalten sich im Lagensystem geschmeidiger. Aber auch modische Strickoptiken, Tweed-artige Oberflächen, Cord-Look oder technischer Waffelpiqué-Stoff gehören zur großen Bandbreite der Fleece-Familie.

Beim Kauf Geld in die Hand nehmen

Doch wie so häufig, bekommt man auch Fleece-Produkte nicht "für fünf Cent Kaviar". Wer vernünftige Leistung erwartet, muss Geld ausgeben. Vor allem das Pillingverhalten (Knötchenbildung), der Loft und die Lebensdauer stehen beim Fleece in direktem Zusammenhang mit dem Preis. Häufig fühlen sich billige Fleece auch "seifig" an.

Und wie bei jeder Anschaffung sollte man sich darüber im Klaren sein: Höhere Lebensdauer = kleinerer ökologischer Fußabdruck. Fleece wird in aller Regel aus Rohöl hergestellt – man benötigt etwa zwei Kilogramm Rohöl für ein Kilogramm Fleece-Stoff.

Zudem ist erwiesen, dass die dicht gewirkten hochwertigen Fleece beim Waschen deutlich weniger Fasern abgeben als billige Kopien – die global messbare Verschmutzung der Weltmeere mit Fleece-Fasern war in jüngster Zeit einer der Haupt-Kritikpunkte an dem unempfindlichen, praktischen Outdoor-Allrounder.

40 Flaschen ergeben eine Fleecejacke

Apropos Umweltschutz: Der Anteil an recyceltem Ausgangsmaterial für Fleece-Stoffe steigt stetig. Beim Marktführer Polartec liegt er jetzt bei rund 40 Prozent. Für Fleece aus recycelten Materialien werden in aller Regel PET-Flaschen (etwa 40 pro Fleecejacke) eingeschmolzen und neu zu Polyester versponnen. In den letzten Jahren hat sich hier in Punkto Qualität viel getan – die recycelten Materialien sind weder optisch noch in der Langlebigkeit von nicht recycelten Produkten zu unterscheiden.

Bei richtiger Pflege (sanftes Waschmittel, alle Reißverschlüsse geschlossen, Bekleidungsteil auf links gewendet und KEIN Trockner) tut ein hochwertiges Fleece-Teil jahrelang seinen Dienst und wärmt das Herz, wann immer nötig.

 

 

Quelle: KGK

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