
24.10.2012, 11:07 Uhr
Elektrofahrrad zum Selbstbauen: Mit einem Nachrüstsatz von Senglar wird das eigene Rad zum Pedelec. (Quelle: Senglar)
Sie finden die rasante Entwicklung von Elektro- antrieben für Räder toll, haben aber schon ein hochwertiges Fahrrad daheim stehen? Dann ist ein Umbausatz vom Fahrrad zum Pedelec oder E-Bike die Lösung: Damit können Sie Ihren eigenen Drahtesel zum Elektrofahrrad umfunktionieren lassen oder, wenn Sie etwas Geschick im Umgang mit Werkzeug an den Tag legen, Ihr Fahrrad sogar selbst zum Pedelec umbauen – ein Buch verrät Ihnen, Schritt für Schritt, wie es geht. Erhalten Sie in unserer Foto-Show einen Überlick, was für das Nachrüsten des eigenen Fahrrads nötig ist. In diesem Video zeigen wir Ihnen den Umbau zum Pedelec.
Ein E-Bike oder Pedelec bedeutet Radfahren mit Rückenwind: Der Elektromotor macht auch ausgedehnte Touren mit dem Zweirad zu einem mühelosen Vergnügen. Und jede Steigung wird mit links gemeistert. Die elektrischen Modelle erleben einen regelrechten Boom und sind sowohl für sportliche Fahrer als auch für weniger Trainierte attraktiv. Denn je stärker man selbst in die Pedale tritt, desto stärker unterstützt auch der Elektromotor das Vorwärtskommen. Wer einmal trotz guter Kondition an einer Steigung von einem E-Bike-Fahrer mühelos überholt wurde, wünscht sich vielleicht selbst die Zusatzkraft für sein Fahrrad – ohne das eigene aufgeben zu müssen.
Viele passionierte Radfahrer spielen mit dem Gedanken, sich ein Pedelec zu kaufen, haben aber bereits ein hochwertiges, gut gepflegtes Fahrrad in der Garage stehen. Die Lösung liegt auf der Hand: Mit dem passenden Umbausatz einfach das vorhandene Fahrrad mit einem Elektromotor nachrüsten! Markenhersteller wie Senglar bieten neben fertigen Pedelecs einen solchen Nachrüstsatz an, mit dem sich fast jedes Wunschrad mit einem E-Antrieb ausstatten lässt. „Das teure Rad braucht nicht in der Garage zu verstauben, wenn man ein Pedelec fahren möchte – sondern man lässt es einfach umbauen“, sagt Pedelec-Experte Jochen Treuz, Autor des Buches „Pedelecs/E-Bikes selbst bauen“ (Franzis Verlag 2011, UVP 29,95 Euro).
Ob man den Umbau selbst vornimmt oder dies lieber der Fachwerkstatt anvertraut, bleibt dem Kunden überlassen. Achten Sie beim Kauf eines Nachrüstsatzes darauf, dass neben dem Antrieb auch der Kabelsatz, Bedienelemente und alle erforderlichen Montageteile dabei liegen. Eine zweijährige Gewährleistung durch den Hersteller gehört selbstverständlich dazu.
Das Fahrrad mit Elektromotor nachzurüsten ist einfacher, als viele meinen: Wer technisches Verständnis und handwerkliches Geschick mitbringt, kann durchaus aus einem vorhandenen Rad mit einem Nachrüstsatz ein modernes E-Bike machen – aber bitte nicht einfach drauf los. Jochen Treuz erklärt in seinem leicht verständlichen Fachbuch, wie man Schritt für Schritt zu seinem Traum-Pedelec gelangt. Zugleich macht er deutlich, wo die Grenzen liegen – und wann man bei mangelndem Know-how lieber einem Fachmann das Schrauben überlassen sollte.
Vor allem die Arbeit an Bremsen und Schaltung sollte dem Do-It-Yourself-Schrauber vertraut sein und man sollte sich drei bis fünf Stunden Zeit für den Umbau nehmen. Checken Sie als erstes den Nachrüstsatz: Von der Schraubkassette mit Motor samt Kabelverbinder, Achsmuttern und Distanzhülsen über den PAS-Sensor mit Magnetscheibe bis hin zum Kabelbaum mit Bedienelementen sowie Akku und Ladegerät muss alles da sein, was auf dem Lieferschein aufgeführt ist. Überprüfen Sie, bevor Sie mit der Montage anfangen, ob die gelieferten Teile auch an Ihr Fahrrad passen: Beispielsweise muss die Motorachse des Antriebs in die Hinterradaufnahme des Fahrrads passen. Gleiches gilt für den Abstand zwischen Motor und Bremszange zur Breite der Bremsscheibe.
Legen Sie sich das benötigte Werkzeug bereit – ein Montageständer oder eine Montageunterlage vereinfachen den Umbau erheblich. Als erster Schritt folgt nach sorgfältiger Vorbereitungsarbeit der Ausbau des Hinterrads, das mit den nötigen Nachrüstteilen versehen wird. Dann wird das Hinterrad mit eingespeichtem Motor, Schraubkassette und passender Bremsscheibe wieder – wie ein normaler Hinterreifen – eingebaut. Achten Sie beim Einbau darauf, dass die Antriebskette über der Schraubkassette liegt und Sie das Motorkabel innerhalb des Kettenkreises nach außen führen können. Das Hinterrad wird dann in das Ausfallende eingesetzt.
Als nächster Schritt erfolgt das Anbringen des PAS-Sensors mittels Halter und einer Magnetscheibe beziehungsweise einzelner Magnete an der Tretkurbel oder am Zahnkranz – je nach Modell der Kurbel (meist vom Alter des Fahrrads abhängig) sind hier verschiedene Lösungen gefragt. Der PAS-Sensor gewährleistet die gesetzliche Auflage, dass der Motor nur zur Unterstützung des Fahrers dient. Achten Sie auf die polrichtige Ausrichtung der Magnete und dass der Abstand zwischen Sensor und Magneten maximal 2 Millimeter beträgt.
Bringen Sie den Controller an die Kabel zwischen Motor und Akkupack an und befestigen Sie die Akkuhalterung am Rad – je nachdem welche Art der Halterung Sie gewählt haben, an der Sattelstütze, am Gepäckträger oder am Rahmen. Abschließend müssen noch die Bedienelemente (Display, Gashebel et cetera) am Lenker angebracht und der Kabelbaum verlegt werden – fertig ist ihr neues altes Fahrrad mit Elektrounterstützung! Eine sehr detaillierte Anleitung, mit der Sie den Umbau zum Pedelec auf jeden Fall meistern, finden Sie in ausführlicher Form im Fachbuch „Pedelecs/E-Bikes selbst bauen“ von Jochen Treuz.
Wer sich allerdings ohnehin ein neues oder zweites Fahrrad kaufen möchte, der findet auf dem Elektrofahrrad-Markt eine passende Auswahl. Zum Beispiel bietet der deutsche Markenhersteller Senglar Kompletträder an, bei denen alle Komponenten bereits optimal aufeinander abgestimmt sind. Senglar setzt dabei auf eine hohe Qualität aller verwendeten Bauteile: Von hochwertigen Scheibenbremsen über Qualitätsnaben bis hin zu einem robusten Rahmen und einem bequemen Sattel.
Gerade die hochwertigen Bauelemente machen es möglich, dass die Elektrofahrräder trotz des zusätzlichen Motors nicht unhandlich oder zu schwer werden: So bieten die Senglar-Pedelecs den Vorteil eines besonders geringen Gewichts von unter 20 Kilogramm. Die Batterie ist wahlweise als Gepäckträger-, Sattelstützen- oder Flaschenakku montiert. Zur Wahl stehen außerdem verschiedene Akkugrößen, Rahmenfarben und -größen. Der Bezug ab Werk direkt vom Hersteller gewährleistet zudem ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.
Weitere Informationen
Mehr Informationen zu Produkten und Preisen gibt es unter www.senglar.de im Internet.
Quelle: trax.de
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