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Die Suche nach dem perfekten Ski

02.01.2013, 10:45 Uhr | Max Brodbeck

Skis für Pulverschnee. (Quelle: Dainese)

Diese Ski bieten durch ihre Breite viel Auftrieb im tiefen Schnee. (Quelle: Dainese)

Skitypen - die Suche nach dem perfekten Ski

Mit der Wahl des Skis verhält es sich wie mit der Wahl des Partners: Mit dem Falschen macht’s keinen Spaß! Andere Mütter haben auch schöne Töchter – und andere Väter schöne Söhne? Auch die anderen Skifirmen haben schöne Modelle in ihren Kollektionen! Um in der Fülle verschiedenster Skitypen das richtige Gerät auszumachen, bedarf es etwas Materialkenntnis. Noch wichtiger aber ist, dass man weiß, was man selbst erwartet. Eine Übersicht über die verschiedenen Skitypen geben wir in unserer Foto-Show. Welcher Skifahr-Stil ist Ihrer? Stimmen Sie oben rechts ab!

Der Allrounder

Skifahren soll Genuss sein! Leicht die Schwungauslösung, aber sicher der Kantenhalt. Wer solche oder ähnliche Anforderungen an seine Ski stellt, trifft die richtige Wahl mit einem vielfältigen Allround-Pistenski. Diese Modelle nehmen im Skiregal die meiste Fläche ein. Schließlich sind sie darauf ausgerichtet, bei fast allen Bedingungen recht bis sehr gut zu funktionieren, auch wenn sie kaum in einer Situation besonders herausstechen.

Weit verbreitet sind bei Allround-Skiern mittlerweile Rocker-Profile an der Schaufel: Durch den zur Bindung hin verlagerten Kontaktpunkt im Schnee dreht der Ski äußerst leicht, ohne an Laufruhe und Kantenhalt einzubüßen. Auffälliges Merkmal bei den Allround-Modellen: ein relativ kleiner Radius beziehungsweise eine ausgeprägte Taillierung gepaart mit einer Skibreite zwischen circa 70 und 85 mm unter der Bindung. Das eine entscheidet mit über die Drehfreudigkeit des Skis, das andere lässt einem die Wahl zwischen etwas mehr Auftrieb im weichen oder gar unverspurtem Schnee (= breit) oder mehr Agilität beim Kantwechsel auf präparierter Piste wegen kürzerer Hebel (= schmal). Bei der Längenwahl kommt es schlussendlich auf persönliches Fahrkönnen und Vorlieben an: Sportliche Fahrer mit Hang zu höherem Tempo wählen den Ski länger (bis ungefähr Körpergröße), genussorientierte Skifahrer greifen zu einer kürzeren Länge.

Der Sportler

Für sportliche, ambitionierte Skifahrer, denen es um hohe Geschwindigkeit, maximale Kontrolle und präzisen Kantenhalt – selbst im eisigen Steilhang – geht, kommen nur Spezialisten in Frage. Angelehnt an jene Ski, die im Weltcup in den Disziplinen Slalom und Riesenslalom gefahren werden, stehen die „Rennziegen“ im Skiregal für Geschwindigkeit und durchaus auch Aggressivität. Wer hier ein anspruchsvolles Modell wählt, sollte durchaus gut trainiert sein und auch einiges an Fahrkönnen mitbringen. Wer diese Ski nicht kontrollieren kann, riskiert Verletzungen – wer sie kontrollieren kann, der wird richtig auf seine Kosten kommen.

Slalom-Ski eignen sich dabei für diejenigen, die auf der Piste die kürzeren Kurven bevorzugen und es gerne wendig haben. Riesenslalom-Ski überzeugen hingegen durch mehr Laufruhe und satten Kantenhalt auch im Grenzbereich. Dementsprechend fallen auch die Längen der beiden Skitypen unterschiedlich aus: Slalomski sind deutlich kürzer und stärker tailliert. Riesenslalom-Modelle folgen der Formel „Länge läuft!“. Ihre schmale Taille charakterisiert sie als reinrassige Sportler, die blitzschnell den Wechsel von der einen auf die andere Kante zulassen. Ihr bevorzugtes Terrain ist demnach auch der plan und perfekt präparierte Skihang in den Farben rot und schwarz (der Pistenmarkierung). Natürlich lassen sich solche Ski auch im unpräparierten Gelände bewegen, richtigen Spaß hat man hier aber mit anderen Modellen...

Der Freigeist

Auch wenn manch einer das nicht hören mag: Freeskiing hat Skifahren positiv verändert. Twintips und Freerider gehören längst zum gewohnten Bergbild und nehmen im Sportfachhandel immer mehr Raum ein. Den Anfang machten Mitte der Neunziger Jahre erste Twintips, also Ski, die vorne und hinten eine Schaufel besitzen und keine Einschränkung der Fahrtrichtung mehr kennen. Diese speziell für Freestyle-Skifahrer entworfenen Ski sind den Tricksern und Freigeistern gewidmet. Eben jenen, denen das ewig wiederkehrende Links-Rechts auf planierten Ski-Autobahnen zu langweilig wurde.

Längst gibt es im Segment Freestyle eine Unterteilung in Einsteiger- und Profi-Modelle. Es gibt sie für Tricks im Park genauso wie für Tricks im Gelände. Die Skibreite (schmaler = Park, breiter = Gelände) entscheidet über das Einsatzgebiet. Bei Freestyle-Skiern mittlerweile ebenfalls weit verbreitet: Rocker. Im Park erleichtern sie das Drehen, im Gelände verbessert sich der Auftrieb. Diesen Vorteil machen sich auch Freeride-Ski zu Nutze: Gebaut, um im frischen Tiefschnee Spuren zu hinterlassen, richten sich Freerider an Skifahrer mit großem Können, viel Kraft und den Drang ins ‚Abseits’. Sie fallen, je nach Spezialisierung breit bis sehr breit und lang bis sehr lang aus. Dadurch bieten sie massig Auftrieb, Spurstabilität und Laufruhe bei hohem Tempo. Als kleiner Anhaltspunkt bei der Materialwahl hilft: je steifer der Ski, desto dicker sollte der Oberschenkel sein.

Der Gipfelstürmer

Nachdem Skitouren in den letzten Jahren einen unglaublichen Boom erfahren haben, weitet sich natürlich auch das Materialangebot erheblich aus: Touren-Ski gibt es für Rennläufer, Genießer, abfahrtsorientierte Geher – und für jeden, der sich nicht in eine Schublade stecken lassen möchte. Im Vergleich zu normalen Alpinskiern weisen sie allesamt ein relativ geringes Gewicht auf. Immerhin gilt es doch vor der Abfahrt den Aufstieg zu bewältigen.

Rennorientierte Tourengeher bilden im Aufstieg logischerweise die Spitzengruppe. Alles muss leicht ausfallen auf der Jagd nach Bestzeiten. Da nimmt man auch in Kauf, dass die Ski bergab zwar funktionieren, aber weniger Fahrgenuss bieten, als die stabileren, schwereren Modelle. Genussskifahrer sollten vom extrem leichten Touren-Equipment die Finger lassen. Am anderen Ende der Skala stehen die Freeride-Tourer: Sie versprechen durch ihre Skibreite viel Spaß beim Bergab. Allerdings muss man diese Breite auch erst einmal den Berg hinauf bewegen. Das erfordert einiges an Muskelkraft und viele Freerider sind auch nicht auf lange Tourenaufstiege ausgerichtet.
Dazwischen findet inzwischen jeder Skitourengeher seine richtige Ski-Bindungs-Kombination, die die entsprechende Mischung aus Aufstiegseignung und Abfahrtstauglichkeit bietet. Nur eines sollte man nie vergessen: Grundsätzlich gehört nicht nur eine gute Portion Fahrkönnen zum Ausflug ins unverspurte Gelände, sondern obendrein die entsprechende Sicherheitsausrüstung – die es ebenfalls zu beherrschen gilt.

Links zum Thema

www.hamox-ski.com
www.skylotec-sports.com/
www.k2skis.com
www.armadaskis.com
www.atomic.com
www.dynafit.com

Quelle: KGK

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