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Die größten Skigebiete der Alpen - Skifahren ohne Limit

20.12.2012, 14:49 Uhr | Rainer Krause

Die größten Skigebiete der Alpen (Quelle: imago)

Die größten Skigebiete der Alpen: Portes du Soleil und andere Pistengiganten (Quelle: imago)

Die größten Skigebiete der Alpen

Skigebiete in den Alpen gibt es viele - nach Deutschland, Österreich, in die Schweiz und nach Frankreich zieht es Skiurlauber aus ganz Europa. Doch ihre Größe bestimmt für viele den Spaßfaktor beim Skifahren oder Snowboarden. Denn je größer das Skigebiet, desto freier können sich die Wintersportler bewegen. Kein Wunder, dass sich immer mehr Skiregionen zusammentun. Wir zeigen Ihnen die größten Skigebiete in den Alpen und erzählen, was es dort Neues gibt. Sehen Sie die Top Zwölf der größten Alpen-Skigebiete auch in unserer Foto-Show.

Der Pistengigant: Portes du Soleil in Frankreich und in der Schweiz

Anspruch auf den Titel "größtes Skigebiet der Welt" erheben gleich zwei Pistenregionen: die schweizerisch-französischen Portes du Soleil und Frankreichs Pistengigant Les Trois Vallées. Nicht ohne Grund gibt es dieses Gerangel: Mit dem Superlativ lässt sich bestens werben. Die reinen Zahlen sprechen für die Portes du Soleil: Südlich des Genfer Sees haben 12 französische und Schweizer Wintersportorte ihre 296 Pisten untereinander vernetzt und kommen zusammen auf 650 Pistenkilometer. Mehr Auslauf für unermüdliche Skifahrer bietet wirklich keine andere Skiregion der Erde.

Der Vize-Champion: Les Trois Vallées in Frankreich

Ebenfalls Platz eins der alpinen Hitliste beanspruchen die Trois Vallées in Frankreich. Sie kommen zwar "nur" auf 600 Pistenkilometer, rechnen sich aber ihre mehr als 200 Kilometer Tiefschneeareale hinzu und schwingen so aus ihrer Sicht als flächenmäßig größtes Skigebiet der Welt locker an der Konkurrenz vorbei. Da sich die Abfahrten im freien Gelände aber nicht messen lassen und auch im offiziellen Pistenplan nicht auftauchen, müssen sich "die drei Täler" in unserer Hitliste mit dem Titel Vize-Champion begnügen.

Der Skigebiete-Verbund: Paradiski in Frankreich

Auch in den französischen Alpen gelegen, haben sich Les Arcs, Peisey-Vallandry and La Plagne zum Skiverbund Paradiski zusammengeschlossen. Die Skigebiete im Département Savoie im Vanoise-Massiv halten zusammen mehr als 425 Pistenkilometer und 162 Lifte für Wintersportler bereit, dafür gibt es Platz Drei. Die Skiorte sind über Pisten oder Liftanlagen lückenlos miteinander verbunden, unter anderem durch die größte und schnellste doppelstöckige Seilbahn der Welt, dem Vanoise Express. Durch den großen Höhenunterschied von etwa 1500 Meter bis auf 3330 Meter bietet Paradiski Abwechslung für Anfänger wie Fortgeschrittene, für Snowboarder wie Half-Pipe-Akrobaten, und ebenso für Langläufer und Freerider.

Der Teure: Les Quatre Vallées in der Schweiz

Knapp unter das Podest steigt eine rein Schweizer Skigroßregion: Les Quatre Vallées ("die vier Täler") am Eingang zum Wallis. Auf 412 Pistenkilometer hat das Skigebiet in den vergangenen Jahren zugelegt, dazu bieten die Hänge zu Füßen des 3330 Meter hohen Mont-Fort jede Menge Platz zum Freeriden im unpräparierten Gelände. Das Angebot lassen sich die Walliser auch bezahlen. Mit 296 Euro für den Sechs-Tage-Skipass liegen die Quatre Vallées auch in der Hitliste der teuersten Skipässe der Alpen auf vorderen Rängen.

Der Günstige: Via Lattea in Italien

Platz fünf geht nach Italien ins Piemont zur Via Lattea - der "Milchstraße". 400 Pistenkilometer warten rund um den Olympia-Ort Sestrière auf Skifahrer. Betten gibt es genug: Durch die Olympischen Winterspiele 2006 sind so viele dazu gekommen, dass sie mit heimischen Gästen nicht mehr zu füllen sind. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum die Skipasspreise dort seit Jahren nicht erhöht wurden, zur Wintersaison 2013/2014 gab es allerdings eine Erhöhung: In der Hauptsaison kosten sechs Tage immer noch relativ günstige 190 Euro.

Der Abwechslungsreiche: Dolomiti Superski in Südtirol

Den sechsten Platz teilen sich die Dolomiten und die Zweiländerregion von Zermatt und Cervinia. In Südtirol ermöglicht der Großraumskipass Dolomiti Superski die Kombination aus vier Skiregionen. Rund um den Sellastock können alpine Langstreckenfahrer fast ohne Abschnallen der Ski gut 350 Kilometer Pisten abfahren - vom Grödnertal ins Fassatal, weiter nach Arabba mit einem Abstecher zu Italiens Bergriesen Marmolada, dann ins Gebiet von Alta Badia und übers Grödnerjoch wieder zurück zum Ausgangspunkt. Auch Zermatt und Cervinia kommen nach ein paar Pistenerweiterungen nun auf 350 Pistenkilometer. Zum Wechsel zwischen Nord- und Südseite des Matterhorns, von der Schweiz nach Italien oder umgekehrt, muss man allerdings hoch hinauf, zum Theodulpass auf 3300 Meter Höhe. In luftigen Höhen schwebt auch der Skipass: Sechs Tage kosten für Dolomiti Superski 262 Euro.

Die Genüsslichen: Les Sybelles und L`Espace Killy in Frankreich

Der siebte und auch der achte Platz gehen wieder nach Frankreich. Les Sybelles in Savoyen östlich von Grenoble bietet 310 Pistenkilometer für Genussfahrer. An anspruchsvollen Hängen mangelt es aber rund um die Orte St. Sorlin d'Avers, Le Corbier und La Toussuire. Nur zehn Kilometer weniger, dafür Pisten gleichermaßen für Könner wie Genießer bietet die grandiose Skischaukel Espace Killy zwischen den Orten Val d'Isère und Tignes mit 300 Kilometer Abfahrtsspaß.

Der Neue: Skiwelt Wilder Kaiser in Tirol

Noch relativ neu unter den Top Zwöf ist die Skiwelt Wilder Kaiser/Brixental, die mit 279 Pistenkilometern den neunten Platz belegt. Die Liftkette reicht inzwischen bis nach Kirchberg, das schon zum Skigroßraum Kitzbühel gehört. Nach einem kurzen Bustransfer könnten Unermüdliche dann theoretisch weitere 170 Kilometer Pisten abfahren.

Die Vergrößerten: die Silvretta Arena

Platz zehn und elf gehen dann wieder nach Frankreich an die Le Grand Massif (265 Kilometer Pisten) und Grand Serre-Chevalier (250 Kilometer Pisten). Das Schlusslicht der Top Zwölf ist die Silvretta Arena, die sich Samnaun in der Schweiz und Ischgl in Tirol teilen. Die Zweiländer-Skischaukel misst aktuell 238 Pistenkilometer. Bald werden es mehr sein. Das Land Tirol hat grünes Licht gegeben für die Erschließung des Piz Val Gronda - eine neuer Berg für Ischgl. Dort hinauf zur Bergstation auf 2812 Metern Höhe wird zur Skisaison 2013/2014 eine Gondel für je 150 Personen ab der Fimbaalpe fahren.

Die letzten Hürden haben auch die Planungen für die Verbindung der beiden Schweizer Skigebiete Arosa und Lenzerheide genommen. Mit 225 Pistenkilometern werden Lenzerheide (heute 155 Kilometer) und Arosa (heute 70 Kilometer) nach der Skigebietsverbindung zu den Top Ten Skigebieten der Schweiz zählen.

Junge und neue Verbindungen der Alpen-Skigebiete

Sicher ist auch die Verbindung von Lech (125 Pistenkilometer plus ebenso viele Tiefschneerouten) und Warth-Schröcken (56 Pistenkilometer). Zwischen den beiden Arlberg-Gebieten wird zur Wintersaison 2013/2014 die neue Zehnpersonengondel namens Auenfeldjet verkehren. Zusammen kommen die Skireviere dann auf 190 Kilometer Pisten, inklusive der Routen sind es dann 340 Kilometer Abfahrten. Damit wäre ein Platz ganz oben unter den Pistengiganten gesichert.

Nur 145 Pistenkilometer hat Ski Juwel, der zur Skisaison 2012/2013 entstandene Zusammenschluss der Skiregionen Alpbachtal und Wildschönau. Das reicht zwar nicht für einen alpenweiten Spitzenplatz, aber unter die Top Ten der Tiroler Großregionen kommt das neue Familienskigebiet. Warum dieser Drang zur Größe? Studien und Umfragen unter Wintersportlern kommen seit Jahren zum gleichen Ergebnis: Für Skifahrer sind bei der Wahl des Wintersportortes die wichtigsten Kriterien die Skigebietsgröße und das Pistenangebot. Erst danach folgt die Schneesicherheit.

Österreichs größte Skiregion: Ski amadé

Einige Skigebiete haben sich zu einem Verbund zusammengeschlossen, können also mit einem einzigen Skipass befahren werden. Allerdings fehlt bei ihnen eine lückenlose durchgehende Pisten- oder Lift-Verbindung zwischen den einzelnen Skigebiete. Überbrückt werden müssen diese Lücken entweder mit dem Skibuss oder dem eigenen Auto. Paradebeispiel für einen solchen Verbund ist Österreichs größte Skiregion Ski amadé mit 860 Pistenkilometern, die sich auf die Alpen-Gebiete Schladming-Dachstein, Salzburger Sportwelt, Großarltal, Hochkönig und Gasteinertal verteilen.

Quelle: srt

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