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Ausrüstung für Wintercamping: Tipps zum Camping im Winter

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Gut gerüstet zum Wintercamping: Profil, Schaufel, Gas – und weitere Tipps

25.01.2013, 10:38 Uhr | SP

Camping im Tiefschnee. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Viel Ruhe und das besondere Erlebnis findet man beim Wintercamping - aber gut gerüstet sollte man für Schnee und Kälte sein! (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer sich im Winter für den Campingurlaub entscheidet, kann sich auf eine spezielle Zeit in traumhafter – und für Wintersportler auch oft extrem praktischer – Lage freuen. Die Winterlandschaft bietet ein ganz besonderes Erlebnis in der Natur, aber dement- sprechend besonders muss sich der Wintercamper auch für seinen Aufenthalt rüsten. Lothar Angermund ist Experte für Campingtechnik beim ADAC und erklärt hier, was man beim Wintercamping zu beachten hat.

Wintercamping erfreut sich wachsender Beliebtheit. Das liegt sicher daran, dass alternative Urlaubsarten populärer werden und man nach neuen, spannenden Optionen sucht. Aber die Ausrüstung hat sich in den vergangenen Jahren sicherlich auch verbessert?

Das stimmt! Zum einen suchen viele Urlauber die Ruhe und auch das besondere Erlebnis beim Wintercamping. Zum anderen gibt es mittlerweile zahlreiche Wohnmobil- und Caravan-Hersteller, die ihre Fahrzeuge besonders für die kalte Jahreszeit rüsten. Das heißt sie statten sie entsprechend winterfest aus: Dazu zählt eine gute Isolierung, leistungsstarke Heizungen, Wassersysteme, die vor Frost geschützt sind und auch ein Möbelbau mit Hinterlüftungen. 

Zelten im Winter - so geht's

Sind Tendenzen auszumachen – bevorzugen mehr Camper die Wellness-Winteroasen oder mehr die rudimentär gerüsteten, ursprünglicheren Plätze?

Sicher ziehen die besonders gut ausgestatteten Campingplätze mit ihren Wellness-Angeboten die Wintercamper auch sehr stark an. Hier empfiehlt es sich durchaus rechtzeitig zu reservieren. Aber auch andere Plätze, die weniger gut oder komfortabel ausgestattet sind, werden immer beliebter. Sie profitieren von ihrer schönen und sportlich guten Lage, zum Beispiel an Loipen und Liftanlagen.

Was gehört denn zur Standard-Ausstattung beim Wintercamping? Muss man dafür recht tief in die Tasche greifen?

Zwingend notwendig sind natürlich Winterreifen für das Zugfahrzeug oder das Wohnmobil und sie sind  auch für den Caravan empfehlenswert. Vor dem Start heißt es also Profiltiefe prüfen: Es sollten mindestens vier besser fünf Millimeter sein. Zudem sollte man auch Schneeketten mit an Bord nehmen. Neben Schaufel und Besen ist natürlich auch ein Vorzelt fast schon ein „Muss“. Nicht nur, um sich vor Schneeverwehungen zu schützen, sondern auch als Lagerplatz für Sportgeräte und natürlich zum Trocknen von Kleidung. Man sollte die Feuchtigkeit im Campingfahrzeug selbst vermeiden.

Und was sind besonders tolle, praktische Annehmlichkeiten, die man den Campern ans Herz legen kann?

Auf jeden Fall sollte man die richtige Wahl beim Campingfahrzeug treffen. Es sollte 100% winterfest sein, auch die Größe spielt eine Rolle, da man sich ja im Winterurlaub häufiger im Fahrzeug aufhält – und wahrscheinlich mit mehr Equipment beziehungsweise mehr Bekleidung unterwegs ist... Bei der Auswahl des Campingplatzes sollte man auf gute sanitäre Einrichtungen achten. Es gibt sogar schon Campingplätze, die für bestimmte Stellplätze separate kleine Waschhäuser zum Mieten anbieten.

Nach oben gibt es bei den Annehmlichkeiten eigentlich kaum noch Grenzen. Das betrifft die luxuriösen Campingfahrzeuge (aber nicht jeder hat 200.000 Euro und mehr in der ‚Urlaubskasse’...) wie auch die Plätze: Hier lockt man mit Verwöhnprogrammen, die keine Wünsche offen lassen, mit Erlebniscamping, Kinderbetreuung und kulinarischen Genüssen et cetera.

Was muss man beim Wintercamping generell beachten? Gibt es Fehler, die es unbedingt zu vermeiden gilt?

Die gibt es! Einige der wichtigsten Punkte:

- Das Stromkabel unbedingt so verlegen, dass es nicht vom Schneepflug beschädigt werden kann.

- Darauf achten, dass die Be- und Entlüftungsöffnungen nicht zuschneien. Zudem Dachluke einen Spalt offen lassen. Das verbessert die Luftzirkulation.

- Wasservorräte, die sich im beheizten Inneren befinden, frieren nicht ein. Liegt der Abwassertank nicht isoliert oder beheizt unter dem Campingfahrzeug, sollte man den Ablasshahn geöffnet lassen und das Wasser direkt in einen Eimer leiten. So kann es auch noch als "Eisblock" gut entsorgt werden.

- Bei Wohnmobilen mit integriertem Fahrerhaus kann die Kälte durch die einfachverglasten Fenster kommen. Abhilfe schaffen hier gute Trennvorhänge und Isoliermatten.

- Die Gasanlage sollte man nur mit Propan/Butan-Gemisch betreiben. Es bleibt auch bei Minusgraden gasförmig und kann so immer genutzt werden. Ein Zweiflaschensystem mit Umschaltautomatik sollte im Winter zur Grundausstattung gehören, damit der Vorrat nicht unverhofft zu Ende geht. Elf Kilogramm Gas reichen etwa nur für zwei bis drei Tage.

- Bei starkem Schneefall muss das Dach (natürlich auch vom Vorzelt) regelmäßig von Schnee befreit werden. Das betrifft vor allem Nassschnee, der zu einer großen Belastung werden kann. Ein wenig Pulverschnee schadet hingegen nicht – im Gegenteil ein paar Zentimeter dienen sogar zur besseren Isolierung.

Eine Zusammenfassung der Campingtipps finden Sie auch unter: http://campingfuehrer.adac.de/ratgeber/ratgeber-tipps.php

Quelle: KGK

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